Essen

Ab Februar mal wieder „Vegan-for-fit“!

Wer kennt ihn nicht, den Vorzeige-Fit-Veganer Attila Hildmann, der mit seinen Kochbüchern ganze Regale in den Buchhandlungen in Beschlag genommen hat!?
Ich habe seine Vegan-for-fit-Challenge im letzten Jahr zum ersten Mal ausprobiert, im Januar. Vorher war ich reduziert „omnivor“, meine damals neunjährige Tochter wurde im Herbst 2013 zur Vegetarierin, weil sie solches Mitleid mit den Tieren hatte. Ich habe gesagt, fein, das unterstütze ich, und nahm mir vor, zuhause nur noch vegetarisch zu kochen, auswärts könnte ich ja dann noch Fleisch essen.
Dann begann eine Freundin fast zeitgleich, sich auf die Vegan-for-youth-Challenge vorzubereiten, und aufgrund der fast permanenten Unzufriedenheit mit meinem Gewicht und einigen gescheiterten Diäten dachte ich mir dann, ich probiere das auch mal aus. „Vegan for youth“ mit den täglich zuzubereitenden Säften, dem „Meditationszwang“ und der doppelten Länge von 60 Tagen („Vegan for fit“ dauert nur 30 Tage) war mir eine Nummer zu groß, deswegen besorgte ich mir das eBook von „Vegan for fit“ und legte los.

Tja, und falls es nun jemand doch nicht kennt, was ist denn das überhaupt?
„Vegan for fit“ basiert auf dem Grundprinzip, abends keine Kohlenhydrate mehr zu essen. Die Rezepte sind nach 2 Stufen sortiert. Mahlzeiten der Stufe 1 dürfen den ganzen Tag über gegessen werden (bis max. 19 Uhr), Mahlzeiten der Stufe 2 dürfen bis 16 Uhr verzehrt werden. Es gibt außerdem ein paar Regeln, die man einhalten sollte: Kein Alkohol, kein Kaffee (stattdessen Unmengen Matcha- und anderen Grüntee!), kein Zucker, kein Weizenmehl, täglich Bewegung. Raucher sollten nach Möglichkeit auch auf ihre 20 Kippen am Tag verzichten. Und das Wichtigste: Jede Mahlzeit wird frisch zubereitet und besteht ausschließlich aus veganen Zutaten, die Ernährung ist also völlig frei von tierischen Produkten (und von Konservierungsstoffen etc.): Abgesehen von „kein Fleisch“ gibt es nun auch keine Milch, keinen Käse, keine Eier. Hildmann verspricht ein verbessertes Körpergefühl, Gewichtsabnahme und sogar verbesserte Blutwerte nach nur 30 Tagen. Einzig auf die B12-Versorgung muss man achten, denn dieses Vitamin ist nur in tierischen Produkten wie Fleisch und Eiern in ausreichender und gut vom Körper verwertbarer Menge enthalten. Da gibt es aber prima Nahrungsergänzungsprodukte wie zum Beispiel von Jarrow, die nimmt man einfach regelmäßig und alles ist gut.

Ich hatte im letzten Jahr gute Erfahrung mit der Challenge gemacht (die könnt Ihr hier nachlesen). Ich habe es nicht geschafft, hundertprozentig konsequent zu bleiben und habe z.B. auch mal im Restaurant Nudeln gegessen, aber trotzdem habe ich in der Zeit knapp 5 Kilo abgenommen und fühlte mich tatsächlich fitter. Die Rezepte sind fast alle außerordentlich lecker, wenn auch zum Teil sehr aufwändig… Wer nicht gerne in der Küche steht, dem kann man von „Vegan for fit“ nur abraten.
Im März 2014 aß ich dann bei einem Grill-Familienfest noch einmal Fleisch (um nicht als „kompliziert“ zu gelten…) und bekam prompt so schlimme Bauchschmerzen, dass ich beschloss, mich meiner Tochter nun anzuschließen und zumindest zur Vegetarierin zu werden. Seither oszilliere ich zwischen rein veganen und vegetarischen Tagen (komplett auf Köse zu verzichten, fällt mir schwer, trotz allem, was ich inzwischen über die Herstellung weiß…), besitze inzwischen mehrere vegane Kochbüche und natürlich auch die Kochbücher von „Hildi“, allesamt als eBook, da kosten sie über iTunes nämlich nur ’nen Zehner im Vergleich zu rund Dreißig als normales Print (nur so als Tipp für alle, die knapp bei Kasse sind).

Ab übermorgen, also ab dem 01. Februar, will ich wieder eine Challenge machen. Das bedeutet, ich werde nur nach den Rezepten von „Hildi“ kochen, und zwar aus „Vegan for fit“, „Vegan for youth“, „Vegan for fun“ und „Vegan to go“ (bei den letzten beiden nur die als challengetauglich bezeichneten Rezepte). Damit mir das diesmal besser gelingt und nicht so schnell scheitert (zwisachendurch habe ich es noch ein-, zweimal probiert, meist war schlechte Planung oder mein sehr voller Kalender der Grund, die Challenge wieder abzubrechen), habe ich eine Liste erstellt, mit allen Rezepten, sortiert nach Stufen, Mahlzeiten und hier jeweils nach Zubereitungsdauer. So muss ich, wenn ich weiß, dass ich kaum Zeit zum Kochen habe, nur auf die Liste schauen und nicht vier Kochbücher durchforsten, wenn ich ein Rezept suche, dessen Zubereitung z.B. nicht länger als 20 Minuten dauern sollte.

Damit auch Ihr was davon habt, wenn Ihr gerade eine Challenge macht oder plant, stelle ich euch die Liste hier zum Herunterladen zur Verfügung. Viel Erfolg damit!
Vegan-for-x-Übersicht_Stufen

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Ein Gedanke zu „Ab Februar mal wieder „Vegan-for-fit“!“

  1. Danke für die superhilfreiche Übersicht! Weiß zwar selber noch nicht, ob mir nochmal Challenge nicht zu aufwendig und vor allem zu teuer und fettig ist (100g Mandelmus an einem Tag lässt grüßen…) aber mal sehen 🙂

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